Bildende Kunst

Im Rahmen des Kunstlabors Bildende Kunst arbeiteten Künstler*innen über einen längeren Zeitraum an der Schule in einem eigenen Atelier, das regelmäßig für alle Schüler*innen und Lehrer*innen geöffnet war. Alle waren eingeladen, sich von den vorhandenen Materialien inspirieren zu lassen, eigene Ideen zu verwirklichen, neue Techniken zu erproben und entstandene Arbeiten sowie das Geschehen vor Ort zu betrachten.

In enger Zusammenarbeit mit den Lehrer*innen konnten Formate entwickelt werden, die Inhalte aus dem Lehrplan aufgriffen und im Unterricht stattfanden. Das Angebot der Künstler*innen richtete sich an alle Unterrichtsfächer und die gesamte Schule. Das Ziel war der fächerübergreifende Einsatz künstlerischer Herangehensweisen und das Erlernen neuer Zugänge und Sichtweisen.

Jede*r Künstler*in brachte dabei eine eigene künstlerische Identität und Persönlichkeit mit. Die künstlerischen Expertisen, Strategien und Herangehensweisen flossen in die Arbeit an der Schule ein und bestimmten die Rolle der Künstler*innen.

Hier erfahren Sie, welche Formen die Zusammenarbeit zwischen Künstler*innen und Schulen annehmen kann. Tauchen Sie ein in die digital aufbereiteten Formatbeispiele und lassen Sie sich inspirieren durch umfangreiche Materialsammlungen für die Umsetzung Ihrer eigenen Projekte.

Künstler*innen an und mit Schulen – Grundlagen

GRUNDLAGEN UND GELINGENSBEDINGUNGEN: Was passiert, wenn freie Künstler*innen an Schulen tätig werden? Wie können Artist-in-Residence-Programme an Schulen aufgebaut werden? Welchen Mehrwert stellt ein solches Programm für die Beteiligten dar? Und was sollten Schulen und Künstler*innen bei der Planung beachten? Diesen und weiteren Fragen nach Bedingungen, Qualitätsaspekten und Potenzialen künstlerischer Angebote in Schulen ging das Projekt KLAUS – Kunstlabor an und mit Schulen auf den Grund.

Zusammenarbeit im Unterricht

IMPULSE VON LEHRER*INNEN UND AUS DEM CURRICULUM: Wie können Lehrer*innen und Künstler*innen fächerübergreifend im Unterricht zusammenarbeiten? Der Impuls für diese Form der Zusammenarbeit kommt meist von den Lehrer*innen. Unterrichtsinhalte dienen als Ausgangspunkt für die gemeinsame Planung der Projekte. Diese können eine Doppelstunde oder mehrere Monate andauern. Entweder sind die Klassen zu Gast im Atelier oder die/der Künstler*in besucht die Klasse im Klassen- oder Fachraum.

Offenes Arbeiten (im Atelier)

IMPULSE UND IDEEN VON SCHÜLER*INNEN: Künstlerisches Arbeiten wie im eigenen Atelier… – Wer träumt nicht davon? Offene Arbeit im Rahmen eines Artist-in-Residence-Programms macht an Schulen genau dies möglich: Hier stehen die Impulse und Ideen der Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt. Wie können Künstler*innen die Schüler*innen dabei unterstützen, an eigenen, individuellen Ideen zu arbeiten? Und welche Rolle nimmt dabei das Atelier ein?

Freie Projektideen

IMPULSE AUS DER KUNST TREFFEN AUF SCHULE: Häufig entwickeln Künstler*innen auf der Grundlage ihrer Arbeitsweisen und Interessenschwerpunkte eine Idee, welche sie gerne an der Schule umsetzen möchten. Dazu laden sie ganze Klassen oder einzelne Schüler*innen ein, an dem Projekt teilzunehmen. Hier erhalten Sie einen Einblick, wie solche Projekte und Aktionen aussehen können – und was für ihr Gelingen wichtig ist.

Projektomat

PROJEKTE FINDEN UND ERFINDEN: Im Rahmen des Kunstlabors Bildende Kunst entstand das Spiel KlappKLAUS – ein Spiel zur Entwicklung neuer Projektideen. Lernen Sie das Spiel im Projektomaten kennen, probieren Sie es selbst aus und tauchen Sie ein in viele weitere Projektbeispiele.

www.kunstlabore.de erzählt in 21 crossmedialen Format- und Projektbeispielen von künstlerischer Arbeit in Schule. Crossmediales Erzählen benötigt Platz, daher ist diese Webseite optimiert für Desktops, Laptops und Tablets.