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Idee
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Idee

Theaterarbeit mit geflüchteten Jugendlichen: Wie das Ankommen unterstützt wird

Jugendliche, die neu sind in einem Land, einer Sprache, einer Klasse müssen schnell sehr viel lernen. Das Projekt einer Hamburger Schule hat mit den Mitteln des Theaters einen Raum für geflüchtete Schüler*innen geschaffen, in dem sie sich mit ihrer neuen Lebenssituation auseinandersetzen konnten.

Im Moment sein und wahrnehmen, was ist. – Mit dieser Herangehensweise haben sich eine Regisseurin und eine Schauspielerin vom Theater am Strom aus Hamburg-Wilhelmsburg und die Jugendlichen einer Internationalen Vorbereitungsklasse der Jahrgangsstufe 7/8 im Alter von 13 bis 16 Jahren einander angenähert und gemeinsam ein Stück zum Thema Stadt und Länder entwickelt. Dabei sind sie immer wieder sowohl an sprachliche, als auch an persönliche Grenzen gestoßen, die sie in einem vertrauensvollen künstlerischen Prozess akzeptiert und manchmal auch überwunden haben.

Die Internationale Vorbereitungsklasse 7/8

Nicht vorstellen konnten sich Tavasom, die auf ein Gymnasium gewechselt ist, Symeyra, die krank war, Ayad, die mit ihrer Familie in einem sogenannten Transfer von heute auf morgen in ein anderes Camp verlegt wurde und jetzt eine andere Schule besucht, Mohamed und Dagmara, die in eine Regelklasse gewechselt sind, und Chemzinur, der in einer Nacht-und-Nebel-Aktion zurück nach Bulgarien musste, weil der Vermieter die Familie auf die Straße gesetzt hat.

Was hat die Theaterarbeit bewirkt?

Meine Intention war, durch Theater die kommunikativen Fähigkeiten unserer Schüler*innen zu steigern, aber dann ist viel mehr daraus geworden. Unsere Schüler*innen haben durch Theater das Gefühl entwickelt:
„Ich bin wertvoll.“
Semra Aldag, Lehrerin und Koordinatorin der Partnerschaft
Ellen Schulte (Sozialpädagogin) spricht über die Entwicklung ihrer Schüler*innen

Wie ist das Theater an die Arbeit herangegangen?

An der Hamburger Stadtteilschule Stübenhofer Weg gab es zwei Internationale Vorbereitungsklassen, eine für die Jahrgänge 5/6 und eine für die Jahrgänge 7/8. Die Schüler*innen kamen zum Beispiel aus Bulgarien, Rumänien, dem Libanon oder Afghanistan.

Das Theater entschloss sich dazu, in Zweierteams zu arbeiten: Gesche Groth (Schauspiel) und Christiane Richers (Regie) haben mit der Klasse 7/8 und der Sozialpädagogin Ellen Schulte zum Thema Stadt und Länder theatral geforscht, während sich das zweite Team mit der Klasse 5/6 mit dem Thema Märchen befasste (siehe hierzu das Projektbeispiel zu Theaterarbeit mit geflüchteten Kindern).

Die Theaterschaffenden vom Theater am Strom hatten keine Vorerfahrung in der Arbeit mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen. Deshalb starteten sie mit einem sehr offenen Konzept …

Gesche Groth (Schauspielerin) spricht über die große Suchbewegung am Anfang
Das war für uns ein sehr neuer, interessanter Prozess, weil es Hemmungen in einem auslöst, wenn da Menschen aus fernen Ländern unfreiwillig ihre Heimat verlassen und hier bei uns landen und wir mit ihnen plötzlich Theater machen. Wir sind dann sehr spielerisch damit umgegangen und haben versucht, über einfache Spielformen einen Zugang zueinander zu finden, weil ja die Sprache nicht das hauptsächliche Mittel sein konnte. Vereinfachend war, dass sich die meisten der Jugendlichen sehr gerne darauf eingelassen haben.
Christiane Richers, Regisseurin am Theater am Strom

Die Verbindung von Orten mit persönlichen Geschichten

Das zentrale Thema der Arbeit war die Verortung der Jugendlichen in ihrer neuen Heimat Hamburg, speziell in ihrem Stadtteil Wilhelmsburg. Der Einstieg in das Thema erfolgte über Kartenmaterial. Gemeinsam mit den Schüler*innen las das Team Stadtpläne und befragte die Jugendlichen nach ihren Lieblingsorten in der Stadt. Es wurden dann drei Orte ausgewählt: ein Boxclub, in dem einer der Jungen regelmäßig trainierte, der S-Bahnhof Wilhelmsburg und ein Park. An diesen Orten entstand – in einem sehr offenen Prozess – das Material für das Stück in Form von kurzen Filmen, Tonaufnahmen und szenischen Sequenzen. Die einzelnen Bruchstücke wurden dann in der Schule zu einem gemeinsamen Stück verarbeitet.

Einblicke in den Probenprozess
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Durchführung

Absolut im Moment sein und wahrnehmen, was ist

Die Regisseurin und die Schauspielerin haben sich im Rahmen des Projektes mit der Klasse 7/8 folgende Fragen gestellt und versucht, diese zu beantworten:

  1. Was sind die Herausforderungen in der Theaterarbeit mit geflüchteten Jugendlichen?
  2. Wie kommt man mit wenig Sprache ins inhaltliche Arbeiten?
  3. Was gibt den Jugendlichen Sicherheit, damit sie sich im Theaterunterricht öffnen können?
Im Moment sein
Sichtbar sein
Stärke zeigen
„Ich kämpfe für meine Familie.“
„Ich kämpfe darum, Deutsch zu lernen.“
„Ich kämpfe für meine Mutter!“

Was sind die Herausforderungen in der Theaterarbeit mit geflüchteten Jugendlichen?

Die größte Herausforderung bestand darin, die Übungen und Anleitungen verständlich zu machen. Wir haben dann festgestellt, dass vieles auch verstanden wird, indem man es vormacht. Über das Tun in die Kommunikation zu kommen, braucht jedoch viel Vertrauen und Zeit.
Gesche Groth, Schauspielerin
Über eine schwierige Gruppendynamik und eine klare Rollenverteilung im Team
Am herausforderndsten war die Kommunikation in die Schule hinein: Fachlehrer*innen mit ins Boot zu holen und die Raumorga. Alle mussten erstmal zusammenkommen. Im Theaterunterricht ging es dann darum, ganz in der Situation zu sein, die Impulse zuzulassen und, wenn nötig, zu improvisieren. Es war schwer, im Voraus zu planen. Oft fehlten Kinder und damit mussten wir dann umgehen.
Ellen Schulte, Sozialpädagogin

Wie kommt man mit wenig Sprache ins inhaltliche Arbeiten?

Uns war es wichtig, die Jugendlichen nicht durch einen zu hohen Anspruch zu überfordern. Wir haben das genutzt, was sich in der Theaterarbeit ganz natürlich entwickelt hat, wie zum Beispiel die Synchronübungen. Für das Stück haben wir diese Elemente dann durch Filmaufnahmen vergrößert.
Gesche Groth, Schauspielerin
Christiane Richers (Regie) über den langsamen Einstieg ins inhaltliche Arbeiten

Künstlerische Arbeitsweisen in den Fokus rücken

Das Team hat versucht, dem, was die Jugendlichen persönlich wichtig finden, und dem, was sie in Hamburg und speziell in Wilhelmsburg beobachten, eine Form zu geben und so über das Tun eine Verständigung herzustellen. Um mit den Jugendlichen möglichst früh ins inhaltliche Arbeiten zu kommen, entwickelten sie verschiedene künstlerische Strategien.

Folgende Strategien haben sich in der Arbeit bewährt und werden deshalb anhand von Videobeispielen, die auch in das Stück eingebaut waren, vorgestellt:

  • Spiegel- und Synchronübungen zur Entwicklung der Gruppe
  • das Erzählen von Gedichten, Liedern und Geschichten in der Muttersprache
  • das Erzählen biografischer Texte an persönlichen Orten
  • die Arbeit mit starken Bildern
  • die Entwicklung einer Szenencollage

Spiegel- und Synchronübungen zur Entwicklung der Gruppe

Das gegenseitige Kennenlernen war in diesem Projekt sehr wichtig, denn die Jugendlichen kannten weder das Team vom Theater am Strom, noch ihre Mitschüler*innen. Da die Verständigung mit Worten am Anfang kaum möglich war, starteten die Regisseurin und die Schauspielerin mit Synchron- und Spiegelübungen, die sie dann immer weiter ausbauten. Das Prinzip des Vormachen-Nachmachens hat sich im Laufe des gesamten Prozesses sehr bewährt. Der gemeinsame Fokus förderte den Gruppenbildungsprozess und sorgte immer wieder für Konzentration aber auch Spaß in der Theaterarbeit.

Wahrnehmen und Gesehen-Werden am S-Bahnhof Wilhelmsburg

Als sich die Klasse sicher genug fühlte, wurden die Synchronübungen in den improvisierten Probenraum, eine Gymnastikhalle, verlagert. Dort wurde erst im Gehen und dann mit tänzerischen Elementen gearbeitet.

In einem nächsten Schritt begann die Verlagerung der Synchronübungen nach draußen, an einen zentralen Ort im Viertel, den S-Bahnhof Wilhelmsburg. Die Schüler*innen liefen synchron und in Zeitlupe die langen Stege hinunter, der Betrieb am Bahnhof ging jedoch ganz normal weiter. Dieses Zusammenspiel der verschiedenen Geschwindigkeiten hatte eine besondere Wirkung, die dann in einer kurzen Filmsequenz festgehalten wurde.

Eine genaue Beschreibung der Methode finden Sie unten in Kapitel 4 unter „Downloadmaterial“.

Das Ankommen im Klassenraum ist unruhiger als sonst. Heute Nacht ist eine tschetschenische Klassenkameradin mit ihrer Familie nach Polen abgeschoben worden. Ein Mädchen erzählt zu Beginn der Stunde davon, wie ihre Freundin abgeholt wurde. Ich weiß nicht, ob alle verstehen, was da passiert ist, es fällt mir schwer, die Reaktionen zu deuten.
Ellen Schulte, Sozialpädagogin

Das Erzählen von Gedichten, Liedern und Geschichten in der Muttersprache

Im Park: Die Poetik liegt in der Verständigung
Um einen inneren Bezug zu ihren Herkunftsländern herzustellen, hat das Theaterteam die Jugendlichen nach etwas Poetischem, einem Lied, einem Gedicht oder einer Weisheit aus ihren Heimatländern gefragt.
Alle hatten sofort einen Text im Kopf und dieser wurde dann gemeinsam übersetzt. Sie haben die Texte dann an ihren Lieblingsorten in einem großen Hamburger Park inszeniert und die Videos in dem Stück auf einer großen Leinwand gezeigt.

Aus der Arbeit mit den Gedichten und den Liedern ist etwas sehr Unfertiges und Wunderschönes entstanden. Man spürt, wie Verständigung sich entwickeln kann. Der Moment, wenn die Fantasie einsetzt – in fremden und verschobenen Wortbildern – ist ein wichtiger, sehr poetischer Moment. Dichter arbeiten ähnlich.
Christiane Richers, Regisseurin
Schüler*innen rezitieren ihre Gedichte und Lieder

Das Erzählen biografischer Texte an persönlichen Orten

Ein wichtiger Ort für einige der Jugendlichen war ein Boxclub in Wilhelmsburg. Mit dem Thema Kampf konnten sie sich gut identifizieren und die Antworten auf die Frage, wofür jeder in seinem Leben kämpft, wurden zu einem wichtigen Bestandteil des Stückes.
Im Ring hat einer der Jungen seine Fluchtgeschichte erzählt, die der Boxszene am Ende hinterlegt war.

Einer der stärksten Momente in unserer Arbeit war der „Jetzt-Moment“. In der Boxszene wird diese Gegenwart besonders sichtbar. Hier gibt es eine Sequenz, in der jeder Jugendliche raustritt und sagt, wofür er oder sie kämpft:
Ich kämpfe für mein Vaterland! Ich kämpfe darum, Deutsch zu lernen! Ich kämpfe für die Liebe! Ich kämpfe um mein Leben! Ich kämpfe für meine Mutter!
Die Sätze haben die Jugendlichen jeder für sich gefunden. Sie treten raus, sagen ihren Satz, und der bleibt einfach so stehen. Dann kämpfen sie weiter.
Christiane Richers, Regisseurin

Die Arbeit mit starken Bildern

Unsere neue Welt in der Stadtteilschule Stübenhofer Weg

Der Umriss der Stadt Hamburg auf dem Stadtplan inspirierte das Theaterteam dazu, mit den Länderumrissen der Heimatländer der Jugendlichen zu arbeiten. In Zusammenarbeit mit der Holzwerkstatt bauten die Jugendlichen ihre Länder als Schilder. Diese dienten als Objekte und wurden während der Proben als Schutzschild, Regenschirm und als Puzzleteile eingesetzt.

Das Prinzip des Länderpuzzles gefiel den Jugendlichen am besten und so entstand eine Performance, in der sie gemeinsam eine neue Landkarte und damit ihre „neue Welt“ zusammensetzen. Um den anderen Schüler*innen etwas von ihrer Arbeit zu zeigen, entschied sich die Gruppe, diese Sequenz auch während einer offiziellen Schulpause zu spielen.

Entwicklung einer Szenencollage

Die Gruppe war geprägt von einzelnen Schüler*innen, die große Angst vor Öffentlichkeit hatten. Die als Theaterraum umfunktionierte Gymnastikhalle war für die Jugendlichen über die Zeit zu einem geschützten Raum geworden. Deshalb entschied sich das Theaterteam, die Ergebnisse aus dem Projekt dort zu präsentieren.
Sie wählten ein Werkstattformat, in dem die Jugendlichen ihr Stück einer Parallelklasse präsentierten. Bis dahin war es ein langer Prozess, in dem immer wieder einige aussteigen und auf keinen Fall präsentieren wollten. Das niedrigschwellige und sehr private Format ermöglichte es aber am Ende doch allen mitzumachen.

Was gibt den Jugendlichen Sicherheit, damit sie sich im Unterricht öffnen?

Die Schüler*innen brauchten Zeit, eine Beziehung zu uns aufzubauen, die Erlaubnis mit uns in Kontakt treten zu dürfen und kleine Gruppen, in denen jeder Einzelne seinen Raum hatte. Es hat uns aber auch einfach interessiert, was sie zu erzählen hatten und deshalb haben wir ihnen viele Fragen gestellt.
Gesche Groth, Schauspielerin

Einen verlässlichen Rahmen schaffen

Die Phase des gegenseitigen Kennenlernens nahm viel Zeit und Raum in Anspruch. Immer wieder kamen Kinder dazu und andere blieben weg. Diesem Kommen und Gehen ist das Team mit einer großen Verlässlichkeit und mit immer gleichen Übungen entgegengetreten, die sie dann im Laufe der Zeit erweitert haben. In den Improvisationen machten sie ebenfalls klare Vorgaben. So schufen sie für die Jugendlichen einen sicheren Rahmen, den diese dann im Projektverlauf immer mehr selbst gefüllt haben.

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Übertragbarkeit

Einen künstlerischen Zugang finden

Die Frage nach der Übertragbarkeit des Konzepts lässt sich nicht so leicht beantworten. Es ist vor allem die Arbeitsweise der Regisseurin und der Schauspielerin, die das Projekt geprägt hat. „Im Moment sein und wahrnehmen, was ist, ist auch eine Methode”, sagt Christiane Richers in einem der Interviews. Aber um in dem Moment reagieren zu können, braucht es eben auch Erfahrung in der Theaterarbeit.

Vielleicht ist das der wichtigste Tipp, den man an dieser Stelle geben kann: Suchen Sie sich einen erfahrenen Partner beziehungsweise eine erfahrene Partnerin, der/die bereit ist, sich auf Neues einzulassen und die eigene Arbeit immer wieder zu reflektieren. Und suchen Sie nach künstlerischen Strategien, denn diese helfen den Schüler*innen einen neuen Zugang zu ihren Themen zu finden.

Schnell und mutig rangehen und so viel wie möglich raus in den öffentlichen Raum.
Gesche Groth, Schauspielerin
Was in der künstlerischen Arbeit wichtig war und wie es weitergehen könnte

Folgende Punkte können helfen, ein ähnliches Projekt durchzuführen:

Ein verlässliches Team arbeitet über einen längeren Zeitraum mit den Jugendlichen
– Wer hat den engsten Kontakt zu den Jugendlichen und kann das Projekt von Schulseite aus begleiten? Welches Theater ist in der Nähe und so flexibel, dass es regelmäßig in der Schule arbeiten kann? Wer kann sich seitens des Theaters vorstellen, sich auf die Arbeit einzulassen – und hat eventuell erste Erfahrungen mit der Zielgruppe?

Eine Rahmenhandlung finden
– Welche Themen bringt die Gruppe mit? Wo gibt es eventuell Anknüpfungspunkte zum Lehrplan? Welches Theaterstück könnte einen guten Rahmen geben? Welche Handlung lässt sich auch mit wenigen Worten erklären?

Das Kennenlernen und den Gruppenfindungsprozess gestalten
– Wer sind wir und warum wollen wir Theater spielen? Wie gelingt es, einen sicheren Raum zu schaffen? Welche Übungen funktionieren auch ohne Sprache und schaffen schnelle Erfolgserlebnisse für die Gruppe?

Künstlerische Strategien überlegen
– Mit welchen künstlerischen Mitteln können wir die Geschichte erzählen (Video, Foto, Kostüme, Musik, Gedichte in der Heimatsprache, choreografische Elemente, …)? Wie inspirieren wir die Schüler*innen, sich zu zeigen?

Einen angemessenen Rahmen für die Präsentation finden
– Was ist ein guter Ort in der Schule oder im Theater? Wer ist ein wertschätzendes Publikum? Wie lädt man die Eltern, Schulleitung, Kolleg*innen am besten ein?

Das Wichtigste aber ist: Trauen Sie sich, legen Sie los, machen Sie Ihr Ding!

4
Material

Downloadmaterial

Das Downloadmaterial unterstützt Sie dabei, Ihr eigenes Projekt mit geflüchteten Kindern oder – wie hier – mit Jugendlichen aufzubauen, oder bereits bestehende Projekte zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

Der Fragebogen: Was sollte man bedenken, wenn man ein eigenes Projekt entwickelt? In diesem Dokument werden die zentralen Gelingensbedingungen der Projekte für Kinder und Jugendliche zusammengefasst und durch Fragen an die eigene Arbeit ergänzt.

Die Methodensammlung: Da die Schüler*innen zu Beginn des Projektes so gut wie kein Deutsch sprachen, hat sich das Team auf die Suche nach Übungen gemacht, die nach dem Prinzip des Vormachens-Nachmachens und mit einfachen Anweisungen gut funktionieren. Die Übungen in dieser Sammlung sind nicht neu, aber sie haben in der Zusammenarbeit mit den geflüchteten Kindern und Jugendlichen noch einmal eine neue Bedeutung bekommen.

Interessieren Sie sich auch für Theaterarbeit mit jüngeren Schüler*innen?

Hier finden Sie unser Projektbeispiel zur Arbeit mit geflüchteten Kindern.

Und hier gelangen Sie zurück zur Übersicht über alle Projekte und Formate des Kunstlabors Theater und TUSCH – Theater und Schule Hamburg.

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